Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist eines von mehreren privaten Unternehmen, welches seinen Vertragspartnern Informationen über die Kreditwürdigkeit von Kunden zur Verfügung stellt. Damit sollen Verluste bei einer möglichen Kreditvergabe vermieden werden. Hat eine Privatperson oder ein Unternehmen einen negativen Schufa-Eintrag, wirkt sich das in der Regel negativ bei einem zu finanzierenden Einkauf aus
Unter P-Konto versteht man ein hinsichtlich eines festzulegenden Betrages pfändungssicheres Girokonto (Pfändungsschutzkonto). Per Gesetz haben Gläubiger dann nur auf die den festgelegten Betrag überschießende Summe. Das P-Konto muss bei der Bank per Antrag als Guthabenkonto eingerichtet werden. Außerdem wird das P-Konto bei der Schufa eingetragen.
Falls ein Schuldner nicht freiwillig offene Rechnungen bezahlt, kann der Gläubiger durch das gerichtliche Verfahren der Zwangsvollstreckung versuchen, an sein Geld zu gelangen. Hierfür muss bei Gericht eine Urkunde (Vollstreckungstitel) erstellt werden, die den Rechtsanspruch auf Zahlung ders geltend gemachten Forderung bestätigt. Danach kann ein beauftragter Gerichtsvollzieher im Namen des Gläubigers bestimmte beweglichen Wertgegenstände und
Die Pfändung ist ein gesetzlich geregeltes Mittel, um Ansprüche aus offenen Forderungen durchzusetzen. Bei einer Pfändung kann der Gläubiger mittels eines Gerichtsvollziehers bestimmte Wertgegenstände in Besitz nehmen und verwerten. Er kann auch Immobilien, Bargeld und Lohnanteile pfänden sowie Beträge auf Bankkonten, diese unter Berücksichtigung der Pfändungsfreigrenze.
Bezeichnet die Zeit zwischen dem Abschluss des formellen Insolvenzverfahrens und der endgültigen Erteilung der Restschuldbefreiung. Während der Wohlverhaltensphase wird das Nettoeinkommen des Schuldners oberhalb der Pfändungsfreigrenze an den vom Gericht bestellten Treuhänder abgetreten. Dieser wiederum verteilt die Summe einmal jährlich an die Gläubiger. Die Priorität liegt hierbei auf einen möglichst hohen Schuldenabbau. Am Ende der
Sie können, soweit Gläubiger keine zulässigen und berechtigten Einwendungen erheben und Sie die Erfordernisse während der Wohlverhaltensphase beachtet haben.
Vorteile Privatinsolvenz nach 3 Jahren schuldenfrei Pfändungsschutz Existenzminimum-Sicherung Nachteile Privatinsolvenz Wenig Geld (pfändungsfreier Betrag) Schlechte Bonität (Eintrag in SCHUFA) Abgabe wertvoller Gegenstände Veröffentlichung der Privatinsolvenz Kosten des Verfahrens Gerichtskosten (ca. 1.500 bis 3.000 EUR) Honorare für Anwalt/Berater
Vorteile Firmeninsolvenz Chance Unternehmen zu behalten Chance, Kunden zu halten Sanierung durch Neuausrichtung Nachteile Firmeninsolvenz Bei Nichteinigung mit Gläubigern Auflösung des Unternehmens Schlechtes Geschäftsimage Verfahrensdauer kann 10 Jahre und mehr betragen Kosten des Verfahrens Gerichtskosten Vergütung des Insolvenzverwalters


